Das andere Hofgut, Bargen

"das Andere Hofgut"

Seit knapp neun Jahren sind wir online.

2016 lief auch wieder Einiges, Autos kamen und gingen, Maschinen kamen und gingen und kamen wieder; es war ein ziemliches hin und her. Man kann sagen: da läuft was!

Auch dieses Jahr sind wir weiter gekommen. Der neue Zaun um den Hausgarten steht endlich. Mit dem Einsetzen des Tores beim Hühnerstall wurde er komplettiert. Die Schafe haben einen grösseren betonierten Auslauf erhalten. Ausserdem bekam der Stall einen Anbau aus zwei Pferdeboxen.

Bei den Schafen gab's wieder Nachwuchs; drei Zwillinge und drei Einzellämmer. Davon möchte ich vier Auen behalten (deswegen die Stallerweiterung), die Anderen gehen in die Metzg. Im Moment haben noch sechs Auen Herrenbesuch.
Der Bestand Ende 2016 (ohne Herren (ein Besucher, zwei Mastlämmer)): sieben Skudden (fünf Auen und zwei Jungauen), drei Engadiner-Auen (wie bisher) und sechs Mischlinge (vier Auen und zwei Jungauen).
Wir haben uns ein weiteres mal entschieden, Eier auszubrüten, diesmal im Brutapparat. Von den geschlüpften Kücken haben vier Brahmas überlebt. Leider waren diese nicht mit den Schweizer Hühner kompatibel, weshalb die alten Hühner das Zeitliche gesegnet haben.
Der Hühnerbestand Ende 2016: Vier Brahmas.

Im Oktober haben wir beschlossen, Jimmy nicht mehr zu reiten. Daher suchten wir ein neues Reitpferd für Martin. Nach einigem hin und her haben wir uns dazu entschieden, wieder einen Freiberger zu mieten. Seit Anfang Dezember ist Joy bei uns. Wir sind also noch in der Testphase, aber grundsätzlich sieht es gut aus.

Wir sind im 2015 endlich etwas weiter gekommen. Die Kühe durften nach langer Zeit den betonierten Auslauf "in Betrieb nehmen" und die Liegeboxen beziehen.

Auch zwei Hochsilos haben nach längerem Hin und Her den Weg zu uns gefunden.
Ausserdem gibt es einen neuen Holzzaun um unseren Garten. Er erstreckt sich von unserem neuen Parkplatz am Hühnerstall vorbei bis zu unserer Garteneinfahrt. Damit das Gesamtbild stimmig ist, hat Martin notwendige Abschrankungen und Sicherheitszäune in der gleichen Art gezimmert.

Wir sind Bio !
Endlich ist es geschafft. Wir dürfen offiziell die Knospe benutzen.

Martin findet seinen kleinen Traktor richtig gut. Wie vermutet, erledigt er nicht nur das Striegeln mit ihm; er holt mit dem Ladewagen das Gras, fährt mit dem Doppelschwadder, verschiebt Geräte und Maschinen auf dem Hof, auf den flacheren Äckern wird geeggt und gewalzt, fährt mit dem Futterauflöser durch das Futtertenn.
Für das Pflügen, Ballen pressen und die Arbeiten in den steileren Lagen sind die grossen Zwei aber unerlässlich.

Alternative Heilmethoden interessieren mich schon lange; Bachblüten, Homöopathie, Schüssler-Salze, Akupressur, Reiki und neu Spagyrik. Ich absolviere immer wieder Kurse, unter anderem in Homöopathie (2006, 2008, 2009, 2010, 2011), Bachblüten (2015), Schüsslersalze (2011), Reiki (2005, 2006), Akupressur (2005, 2015) und natürlich telepathische Tierkommunikation (2005, 2007, 2008, 2012). Dadurch kann ich tierärztliche Behandlungen unterstützen resp. kleinere Blessuren selbst behandeln. Bei "KOMETIAN" sind wir seit Spätsommer 2013 dabei.
Für die Umstellung auf Bio war dies auch ein Vorteil.

Auch in unserem Garten wurde umgestellt: wenn überhaupt nötig streue ich Bio-zugelassene Schneckenkörner. Durch den Gartenkurs (2011) weiss ich wie man Jauche ansetzt. Ausserdem hat auch hier EM Einzug gehalten. Saatgut wird aus Bioproduktion gekauft. Auch unsere mehrjährigen Pflanzen kommen aus Bioproduktion; Lavendel, Hauswurz, auch Rosen sind bei uns Bioqualität.

Ausserdem tragen wir zur Erhaltung von in Vergessenheit geratener alter Nutztierarten bei, indem wir sie halten, nutzen und der Öffentlichkeit zugänglich machen (siehe www.prospecierara.ch). Klar können diese in Punkto Produktivität mit den heutigen Rassen nicht mithalten. Aber sie sind robuster und widerstandsfähiger und sparen bei der Gesunderhaltung enorm viel Ausgaben an Tierarztrechnungen und Medikamenten, was ich schlussendlich wirtschaftlicher finde. Ausserdem sind die meisten Arten Zweinutzungsrassen, d.h. Huhn = Eier und Fleisch, Kühe/Schafe = Milch und Fleisch/resp. Wolle.

Der erste Wegbegleiter der PSR-Gruppe (ProSpecieRara) zog am 1. März 2008 in den bereits bestehenden Pferdestall ein, die Basis-Freibergerstute Nadara.

Unser Hund Zwirbel ist zwar nicht reinrassig, vereint jedoch die zwei gefährdeten schweizer Rassen "Appenzeller Sennenhund" und "Entlebucher Sennenhund" in sich.

Für die weiteren PSR-Tiere absolvierten Martin und ich einen Kurs für Schaf-/Ziegenhaltung und erhielten den Sachkundenachweis.
Am 1. Mai 2013 kamen die nächsten PSR-Tiere zu uns; Skudden, fünf Tiere an der Zahl. Dabei blieb es aber nicht. Ende Oktober kam ein schwarzer Skuddenbock dazu. Im 2014 wechselte unser Skudden- resp. Schafbestand öfters. Als erstes verliess uns Henry. Dann kamen die Lämmer, wovon uns die ersten im Juni verliessen. Und dann, Anfang August, nachdem wir alle zum Kauf angebotenen Jungtiere an die neuen Besitzer abgegeben hatten, konnte ich mir meinen schon länger gehegten Wunsch erfüllen; zwei Engadiner-Schafe zogen in unseren Stall. Im Herbst besuchte uns wieder ein Skudden-Bock, diesmal ein Brauner. Im Frühling 2015 gabs zum zweitenmal Nachwuchs; Zehn Lämmer (fünf Mädels, fünf Jungs). Die Jungs waren alle braun, Mädels hatten wir ein Schwarzes, zwei Braune und . . . zwei Weisse. Ende November 2015 hat sich unser Bestand auf zwölf Schafe eingependelt; fünf Skudden (drei Auen und zwei Jungauen), drei Engadiner (zwei Auen und eine Jungaue) und vier Mischlinge (zwei Auen und zwei Jungauen).

Aber nicht nur Tiere, auch verschiedene Pflanzen sind selten geworden. Und so haben wir in unserem "Info-Park" diverse Hochstammobstbäume und einheimische Sträucher gepflanzt. Es sind dies Quitte Ronda, Quitte Vranja, Basler Langstieler Kirsche, Löhrpflaume, Ziparte gelb (Pflaume), Schöner von Fontanette (Apfel), Julibirne, Roter Damason (Apfel), Lederapfel, Frühe Fellenberg (Zwetschge), Franquette (Nussbaum), Goro (Apfel), Ziparte blau (Pflaume)(alles Hochstammbäume). Ausserdem noch Kornelkirschen, Hartriegel, Haselnuss, Weissdorn, Pfaffenhütchen, Sanddorn, Liguster, Geissblatt, Schwarzdorn, Hundsrosen, schwarzer Holunder, wolliger Schneeball, gemeiner Schneeball, Hainbuche und Kreuzdorn (alles Stäucher). Diese befinden sich alle im Park. In unserem Garten haben wir neben den Himbeeren und Johannisbeeren auch einen Haselnussstrauch.

Zur Verschönerung des Teichufers wurden uns weitere Sträucher zur Verfügung gestellt: Hartriegel, Haselnuss, Traubenkirschen, Schwarzdorn, Kreuzdorn, Hundsrosen, Schwarzer Holunder, gemeiner Schneeball sowie Kronwicken und Alpen Heckenrosen. Über dem Zulauf und dem Ablauf wurden von Martin Holzübergänge erstellt und auf dem einen Kiesplatz steht eine von Martin gezimmerte Holzbank.

Wie bisher werde ich einmal im Monat erwähnen, was bei uns so gelaufen ist.